Die Kinderuni macht Kinder schlau. Mach mit bei Vorlesungen, ScienceCamps, MINT-Workshops, Exkursionen u.a.

KID MINT Club Workshop-Angebote

Direktlink: https://www.kinderuni-darmstadt.de/8287


KID MINT Club Workshop-Angebote

Hier finden Kinder und Eltern kurze Berichterstattungen mit Bildern, Animationen und weiteren Informationen zu den bereits durchgeführten Workshops. Wir freuen uns, wenn ihr Spaß an unserem Angebot hattet und euer Wissen erweitern konntet. Aber auch über eure Anregungen sind wir dankbar und freuen uns, wenn wir in dieser Rubrik hierüber Rückmeldung über den Feedbackbogen erhalten.

VeranstalterForum Beruf, Karriere, Zukunft e.V.

Link zum Feedbackbogen KID GOES MINT

______________________________________________________________________________________

Workshoptag 25.08.2012

Kreatives Tüffteln, schlaues Programmieren, viel Spaß und eine Menge Fragen gab es Samstag beim KID GOES MINT Workshop zum Thema Robotik:

"Wie erkennt ein Roboter etwas?" "Was macht ein Helligkeitssensor?" "Wie programmiert man eine Schleife?" "Wo ist das Mikrofon?" "Warum fährt unserer nur geradeaus?" "Und wie entwickele ich eine gute Strategie in unserem Team?"


Robotik-Workshops
Robotik-Workshops

Roboter bauen, die tun was man selbst will. Davon träumt so manches Kind. Es auch auszuprobieren, dazu hatten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zwischen 8 und 12 Jahren am Samstag in der Bessunger Knabenschule Gelegenheit.

Man braucht hierfür aber noch mehr als kleine Bauteile, Steuergeräte und Sensoren. Zuerst einmal muss verstanden werden, wie man Bewegung programmiert, Motoren und Sensoren ansteuert und alle Bestandteile so gut in Einklang bringt, dass das eigene Ziel erreicht werden kann.

Nach einer Einführung in die NXT-Sprache und Erklärungen zur Bedienung der Benutzeroberfläche gab es zu Beginn eine grundlegende Aufgabe zu erfüllen: Roboter sollten einer vorgegebenen schwarzen ovalen Linie folgen und ihren Weg nicht verlassen. Obgleich viele Roboter Ausbruchsversuche starteten, gelang es der Mehrzahl der Teilnehmenden, die Sensoren so zu programmieren, dass die Roboter - wenn auch teilweise etwas ruckelig - dem vorgegebenen Weg folgten. Viele Male wurden neu erstellte Programme in die Steuergeräte geladen, Kabel getauscht und immer wieder ausprobiert, aber Hartnäckigkeit und Kreativität zahlten sich aus.

Nach einer kurzen Pause auf dem angrenzenden Spielplatz sammelten sich die Kinder wieder und jetzt wurde richtig in die kreative Trickkiste gegriffen. Aufgabe war es, die Roboter im Kleinteam so aufzustellen, dass sie einerseits eigene balancierte Bälle nicht verlören, andererseits genau das Gegenteil bei den anderen Robotern erreichten. Ein Run auf die Bauteile, ein Wühlen und Fragen entstand, es wurde getüfftelt und ausprobiert. Konzepte wurden vorgeschlagen und wieder verworfen, bis sich ein schlaues Team gar ein sicheres Gehege um den Ball baute und sich die Abwehr eines anderen Roboters durch einen permanent schleudernden Greifarm auszeichnete. Ein Teilnehmer erwies sich als junger Programmierheld, indem er geschickt Funktionen über vielfältige Schleifen programmierte und sich zuletzt gar nicht mehr vom Bildschirm lösen wollte. Im letzten Moment wurde er fertig und konnte - wie die anderen - beim anschließend stattfindenden Wettbewerb seinen Roboter anfeuern. Es wurde viel gelacht und alle waren sichtlich über ihre Konstruktionen begeistert. Nur das Erkennen des roten Balles der gegnerischen Roboter war bis hierhin das ungelöste Problem geblieben. Dies zu lösen wird u.a. die Aufgabe des Workshops sein, der als Folgeveranstaltung am 15.09. stattfinden wird.


Zur Video- und Bildergalerie

______________________________________________________________________________________

Workshoptag 15.09.2012

Ein neuer Tag mit neuen Versuchen. Fast alle Bastler und Programmierer der vergangenen Workshops hatten sich wieder eingefunden und die vor kurzem gebauten Roboter warteten gut verstaut auf die neuen Ideen ihrer Entwickler. Die Kinder gingen hoch motiviert und schnell ans Werk. Fast hatte man das Gefühl, sie wollten keine Minute der ersten zwei Stunden des Workshops vergeuden...


Robotik-Folgeworkshops
Robotik-Folgeworkshops

Aufgabe war zunächst die interaktiven Strategien der Roboter weiter zu entwickeln, um sie dann in Wettbewerben erneut gegeneinander antreten zu lassen. Schon nach kurzer Zeit waren vielversprechende Ergebnisse zu verzeichnen.


Gut programmiert ist halb gewonnen:


Manch ein Roboter wurde so ausgefeilt programmiert, dass er die Wände der aufgebauten Kampfarena erkannte und den Hindernissen auswich. Andere konnten, über Sensoren gesteuert, zielstrebig auf ihre Gegner zu rollen oder folgten ihnen durch die Arena. Für das Kampfgeschehen wichtig war, den balancierten Ball und das Kampfwerkzeug so anzubringen, dass diese sich nicht in die Quere kamen und nicht auch noch einen Kabelsalat verursachten. Als kniffelig stellten sich dabei die teilweise etwas zu filigranen Kampf-Aufbauten heraus, die dahin tendierten, sich beim Start selbst zu zerschlagen.

Die Kinder mussten erkennen, dass die Verwendung zu vieler Bewegungssensoren und Lichtsensoren nicht unbedingt zum erwünschten Ergebnis führte. Es hieß ja auch, all diese Sensoren zu programmieren, die Schleifen an der richtigen Stelle zu setzen und die Funktionen sich nicht gegenseitig blockieren zu lassen. Am wirkungsvollsten verbaut wurden Ultraschallsensoren, aber auch über Drucksensoren gesteuerte Pfeile kamen zum Einsatz.

Wenn es Fragen gab oder sich Sackgassen auftaten, wurde den Kindern durch den freundlichen Workshopleiter Antonio Jorba und zwei aktive und kompetente Mitarbeiter professionell geholfen. Aber es gab auch die Möglichkeit, am Tischkicker eine kleine kreative Auszeit zu nehmen um so auf neue Gedanken zu kommen.

Unter den Kindern gab es Konstrukteure und Programmierer, letztlich aber hatte die Mehrheit aller Kinder mit beiden Anwendungsbereichen zu tun und sammelte Erfahrungen mit der graphischen Programmierumgebung. Interessant war es, die Abstimmung der Kinder untereinander zu beobachten. Dies klappte im Verlauf immer besser, da die Kinder sich besser kennen lernten und sogar kleine Freundschaften entstanden. Allen war klar: Teamarbeit ist entscheidend und notwendig um eine wirksame Strategie zu entwickeln.

Nach einem reichhaltigen und leckeren griechischen Mittagessen ging es zum Endspurt über. Die letzten Roboter traten gegeneinander an und bekämpften sich derart ausdrucksstark, dass es zu Jubelrufen kam. Die Kampfergebnisse mussten insgesamt allerdings als unentschieden bewertet werden.

Danach ging es an das Auseinanderbauen der zuvor geschaffenen Werke, denn die verbauten Steuerelemente wurden nun anderweitig gebraucht. Nach vorgegebenen Bauanleitungen wurden drei verschiedene Modelle gebaut: ein „Top Spinner" zum Andrehen eines Kreisels, eine „Spin Art"-Scheibe mit Schablone und ein von zwei Hunden gezogener Schlitten.

Aber auch hier hieß es, Anpassungen vorzunehmen: Da ein Schlitten seine eigenen Hunde überholte, mussten die Geschwindigkeiten besser aufeinander abgestimmt werden. Und auch die kreative Komponente kam nicht zu kurz: „Hund an der Leine" hieß der von einem Teilnehmer erfundene Roboter, der sogar Töne von sich gab.

Die Eltern hatten auch diesmal Gelegenheit, sich die Ergebnisse anzuschauen und zeigten sich sehr interessiert. Alle Teilnehmenden durften sich am Ende des Workshoptages über ein Zertifikat freuen, das ihre Teilnahme an den Robotik-Workshops nachweist. „Müde, aber zufrieden" endete für die meisten Kinder dieser Workshoptag, einige hätten aber wohl noch bis abends tüfteln und programmieren können.

Aufgrund des hohen Anklangs, den die Robotik-Workshops gefunden haben, der sichtlichen Begeisterung der Kinder für kreative Auseinandersetzungen zum Thema Robotik und aufgrund des Spaßes, den wir alle zusammen hatten, wird das Team der Kinderuni Darmstadt im kommenden Frühjahr eine Wiederholung der Robotik-Workshops anbieten. Interessenten können sich jederzeit an die Leiterin von KID GOES MINT Tania Krogvig unter

t.krogvig [at] forumev [dot] de oder der Telefon-Nr. 06151/ 15 98 99 3 wenden.

Zur Video- und Bildergalerie 

Das Kinderuni-Team bedankt sich für euer tolles Engagement und eure Begeisterung!

_____________________________________________________________________________________

Weitere Berichterstattungen folgen in Kürze.

Wir freuen uns, Dich bei der nächsten Veranstaltung zu begrüßen.