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Kurzbericht 25.03. mit Bildergalerie
Robotertechnik zum Anfassen in der TU Darmstadt

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Kurzbericht 25.03. mit Bildergalerie
Besuch des Fachbereichs Informatik an der TU Darmstadt mit Prof. Jan Peters (links)

Der KID Science Radioclub besucht ein Labor für Künstliche Intelligenz im Fachbereich Informatik an der TU Darmstadt. Professor Jan Peters und 2 Studenten führen ihre Robotertechnik vor, an der sie gerade arbeiten. Die Kinder dürfen die Technik anfassen und selbst kleine Versuche starten.

VeranstalterForum Beruf, Karriere, Zukunft e.V.

Es war ein Labor im Fachbereich Informatik und ging um künstliche Intelligenz (KI). Professor Jan Peters erklärte den Kindern superfreundlich und kompetent, was es heißt, einen Roboter zu programmieren.

Professor Jan Peters erklärt künstliche Intelligenz am Beispiel eines elektronisch gesteuerten Tennisarms. Professor Jan Peters erklärt künstliche Intelligenz am Beispiel eines elektronisch gesteuerten Tennisarms.

Zuerst zeigte er den Kindern in einem Video, wie eine Frau erklärte, warum es so schwierig war, den Roboter auch erkennen zu lassen, wann dieser mit der Rückhand spielen müsste. Das Spiel-Tempo war sehr beeindruckend und der Roboter fing jeden Ball.

Danach ging es ins Labor im Keller! Dort stand ein kleiner Roboter in Menschengestalt, der wie ein Außerirdischer aussah. Er konnte hauchdünne Plastiktrinkbecher von einem Stapel abnehmen und an anderer Stelle aufeinander stapeln, ohne sie zu zerdrücken oder fallen zu lassen.

Dazu übernahm der Roboter die Signale, die ihm von einem mit ihm über ein Kabel verbundenen Informatikstudenten übermittelt wurden, indem dieser die Handbewegungen mit seiner eigenen, in einem mit Sensoren versehenen Handschuh steckenden Hand vorgab.

Der Roboter, der aussieht, wie ein Außerirdischer, stapelt Trinkbecher. 
Er wird über Sensortechnik gesteuert. Der Roboter, der aussieht, wie ein Außerirdischer, stapelt Trinkbecher. Er wird über Sensortechnik gesteuert.

Der andere Student zeigte dazu die im Hintergrund laufenden Programme, die dabei ablaufen bzw. generiert werden und erklärte etwas zur Programmiersprache C++, die an der Kinder-Uni als Kurs angeboten wird.

Die Kinder waren hin und weg, als der blaue Arm des zweiten Roboters tatsächlich das Tütchen mit den Gummibären aus dem Körbchen nahm und supersoft an eines der Kinder (Cedric Christ aus Griesheim übergab).

Seinem Freund Lukas Heinz (ebenfalls aus Griesheim) legte der Roboter seine "Hand", die aussah wie beim Terminator, ganz behutsam auf den Arm. (Siehe Titelfoto). Alle Kinder waren sichtlich sehr beindruckt.

 

Der Roboterarm nimmt mit seinen Fingerspitzen Tütchen mit Gummibären aus dem Körbchen und verteilt sie an die Kinder. Der Roboterarm nimmt mit seinen Fingerspitzen Tütchen mit Gummibären aus dem Körbchen und verteilt sie an die Kinder.

Professor Jan Peters erklärte uns dann noch die Anwendungsbereiche für die Roboter-Forschung: Reha-Patienten (nach Unfall, Krankheit, Schlaganfall u.a.) werden durch die Roboter beim Wiederaufbau z.B. von Arm- und Hand-Muskeln unterstützt.

Auf die Frage, welche Orientierung wir den Kindern auf den Weg geben könnten, wenn sie sich in Richtung Informatik orientieren möchten, sprach er zunächst das Thema MINT-Fächer an. 

Und siehe da: Lukas wusste, was das heißt und konnte es den anderen Kindern erklären. Man sollte Mathe mögen und am besten auch noch Physik, fügte Professor Peters hinzu.  

Frage an die Kinder: wer von Euch mag Mathe?

Alle Arme gehen blitzschnell nach oben - prima!  Die Kinder-Uni bietet auch einen Mathe-Kurs an und Professor Peters freut sich darauf, die Kinder alle beim Bachelor-Studium wieder zu sehen. 

Die Kinder-Uni bedankt sich herzlichst bei Herrn Professor Jan Peters und seinen beiden Assistenten für die kurzfristige Bereitstellung dieses  außerordentlich spannenden Vorführtermins im Roboter-Labor des Fachbereichs Informatik an der TU Darmstadt und für die freundliche und geduldige Erklärung und Präsentation. 

Die Kinder werden in ihrer Sendung am 19.5. über diesen Besuch berichten.